Serialisierung und Sicherheitsverschluss (Tamper Evidence)
In der EU gilt seit dem 9. Februar 2019 die Delegierte Verordnung 2016/161.
Diese Verordnung verpflichtet Pharma-Hersteller und auch die Verpackungsdienstleister, verschreibungspflichtige Medikamente mit entsprechenden Sicherheitsmerkmalen auszustatten, die jede einzelne Packung eindeutig identifizierbar machen.
In Europa erfolgt die Serialisierung von Pharma-Produkten über einen 2D-Data-Matrix Code auf der Verpackung. Dieser enthält verschiedene Informationen:
• einen Produktcode zur Identifizierung des Arzneimittels
• die Seriennummer
• die nationale Kostenerstattungsnummer oder eine andere nationale Nummer zur Identifizierung
• die Chargennummer
• das Verfallsdatum
Neben der Kennzeichnung der Medikamente kommt dem Datenaustausch der Seriennummern eine bedeutende Stellung zu.
Rosch-Delta hat dieses Datenmanagement bereits mit den Dienstleistern von
Bertelsmann-Arvato, als auch über
TraceLink
realisiert.
Neben der Kennzeichnung sind auch verschiedene Merkmale gesetzlich vorgeschrieben, die dem Erstöffnungsschutz und damit der Fälschungssicherheit dienen.
Rosch-Delta bietet deshalb für die Sekundärverpackungen verschreibungspflichtiger Medikamente sogenannte Tamper-Evident-Lösungen an, die einen zuverlässigen Erstöffnungsschutz garantieren.
Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir so die gesundheitlichen Risiken für Patienten verringern und erhebliche finanzielle Schäden für die Pharma- und Healthcare-Branche verhindern, die durch Produkt-Fälschungen verursacht werden.